Hesch gwüsst ...?

Naturprodukte "Läufelfingen"

 

Heimatkunde. Beschreibende und geschichtliche Darstellung der Gemeinde Läufelfingen. 1865 von Lehrer H. Buser

 
Pflanzenreich

Wie bei den Insekten, so kennt man bei den Pflanzen auch meistens nur die dem Namen nach, welche entschieden nützlich oder schaden. Als nützlich gelten natürlich sämtliche landwirtschaftlichen Pflanzen (siehe Landwirtschaft), dann die Waldbäume und etliche Heilpflanzen; als schädlich dagegen erscheinen nur diejenigen, welche mit dem Namen Jätt (Unkraut) beehrt werden. Von Giftpflanzen wird wenig Notiz genommen, obgleich zum Beispiel die Herbstzeitlose (Kühpuppe) sehr häufig vorkommt, und die Samenkapseln ohne Bedenken noch von manchen Leuten den Kindern als Spielzeug gelassen werden. Glücklicher Weise sind die gefährlichen Giftpflanzen, wie die Tollkirschen und er Wasserschierling nicht einheimisch, dagegen die vierblättrige Einbeere und der gelbe Fingerhut. Von den gewöhnlichen Waldbäumen kommen die meisten vor. Obenan steht die Buche, indem sie den Hauptbestandteil unserer Waldungen bildet. Dann folgt die Tanne die im Berg und Gstolten vorherrschend ist. Weniger stark ist die Kifer (Forche) vertreten andere Waldbäume, wie Ahornen, Esche und Eichen u.f.m. stehen meistens zerstreut in den Buchenwäldern.

 

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